Jungbläserlehrgang 2009

Vom 2. bis 5. Februar 2009 fand in der Begegnungsstätte "Schwarzenshof" bei Rudolstadt ein Jungbläserlehrgang unter der Leitung von Landesposaunenwart Frank Plewka statt. Zu diesem Lehrgang sind die Jungbläser des Posaunenchores Gebesee (Björn Gerber, Thomas Wust und Sven Brand) sowie Ausbilder Georg Steiger gereist. Parallel fand ein Jungbläserausbilderlehrgang statt, zu dem alle Posaunenchorleiterinnen und -leiter und Ausbilder in den Posaunenchören eingeladen waren. Schon am ersten Tag wurden Kleingruppen gemäß des Leistungsstandes der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebildet und erste Übungen machten Lust auf mehr. Um an einem Projekt die eigenen Leistungen wachsen zu sehen, komponierte Kirchenmusikdirektor Torsten Sterzik eigens für diesen Lehrgang "Peter Trom und das "F"-chen". Das Werk beinhaltete Stücke verschiedener Schwierigkeits-grade, sodass alle Gruppen daran mitwirken konnten. Neben diesem Stück wurden auch andere Lieder geprobt und einstudiert. Jeder Tag begann mit einer Morgenandacht. Nach dem anschließenden Frühstück wurde in den Gruppen gemeinsam musiziert. Neben dem Spielen der Instrumente gab es auch Anleitungen für den richtigen Ansatz, Übungen mit dem Mundstück und Atemübungen. Mit diesen Übungen im Hinterkopf ließen sich etliche Lernerfolge verbuchen. Doch auch neben den Kursen gab es eine Menge zu erleben. Die Veranstalter des Fördervereins des Posaunenwerkes hielten einige Überraschungen bereit. So ging es am Dienstag Nachmittag zu einem Ausflug in die Feengrotten nach Saalfeld. Und auch wenn im Vorfeld einige der jungen Teilnehmer des Lehrgangs die Nase rümpften, weil sie die Feengrotten das ein oder andere Mal bereits besucht hatten, waren sie doch überwältigt von der Vielfalt der farbenreichsten Grotte der Welt. Spätestens im Märchendom und beim Anblick der Gralsburg zu epischer Musik waren alle begeistert. Um die Übungsstunden auch weiterhin abwechslungsreich zu gestalten, ging es am Mittwoch Nachmittag zu einer "Bomben"suche der etwas anderen Art. Es wurden 2 "Bomben" in Form von tickenden Uhren versteckt und mussten im Schnee auch erst einmal entdeckt werden. Zumindest hatten Groß und Klein viel Spaß bei der Suche. Am letzten Abend wurde eine Neuauflage von "1, 2 oder 3" organisiert. 3 Gruppen stellten sich den teils kniffligen Fragen. Versüßt wurde jede richtige Antwort mit einem Bonbon oder Schokolade, während am Ende Schokoküsse und noch mehr Schokolade auf die Platzierten warteten. Zum Abschluss des Lehrgangs wurde das einstudierte Stück "Peter Trom und das "F"-chen" uraufgeführt. Dazu waren Eltern, Freunde und Bekannte der Teilnehmer herzlich eingeladen. Wir hoffen, dass es letztendlich so klang, wie es sich KMD Torsten Sterzik, der sich die Aufführung nicht entgehen lassen wollte, vorgestellt hatte. Wir haben unser Bestes gegeben und es wurde lang applaudiert. Um alle Teilnehmer bei bester Laune zu halten, wurde auch auf kulinarische Art gesorgt. Das Essen war reichlich und gut. Ein besonderer Dank nochmal an die Küche des "Schwarzenshofs". Durch ein Sponsoring des Fördervereins des Posaunenwerkes konnten die Kosten für alle Teilnehmer um 10 Euro auf 60 Euro gesenkt werden. Der Lehrgang brachte uns alle ein gutes Stück voran und wir werden (sicher) auch nächstes Jahr daran teilnehmen. Gute Musik auf hohem Niveau lassen uns um den Nachwuchs der Posaunenchöre nicht bange werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.